Bunter Coleslaw-Salat – schnell & einfach
Wenn der nächste Grillabend ansteht, braucht es Beilagen, die wirklich funktionieren. Dieser bunte Coleslaw mit Rotkohl und Weißkohl ist einer von den Salaten, die am Ende immer restlos verschwinden – knackige Kohlstreifen in cremigem Joghurt-Mayonnaise-Dressing, das nach wenigen Minuten durchgezogen ist.
Das Besondere an unserem Rezept: Statt klassischem Essig verwenden wir Zitronensaft für eine mildere Säure, die perfekt zu gegrillten Sachen passt. Der Mix aus beiden Kohlsorten macht den Salat nicht nur farbenfroher, sondern bringt auch verschiedene Texturen mit.
Gesamtzeit: 20 Min. | Portionen: 4 | Schwierigkeit: leicht

Alle Zutaten auf einen Blick
- 400 g Weißkohl (etwa ein halber kleiner Kopf)
- 200 g Rotkohl (etwa ein Viertel kleiner Kopf)
- 1 große Möhre
- ½ rote Zwiebel
- 3 EL Mayonnaise
- 4 EL Naturjoghurt (3,5% Fett)
- 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 1 TL mittelcharfer Senf
- 1 TL Zucker (gehäuft)
- ½ TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Weißkohl: Bildet die Hauptmasse des Salats und nimmt das Dressing perfekt auf. Wichtig ist, dass er wirklich frisch und fest ist – weiche Blätter werden schnell matschig.
Rotkohl: Sorgt für die schöne Farbe und bringt eine leicht andere Textur mit. Er ist etwas fester als Weißkohl und behält auch nach längerem Ziehen seinen Biss.
Naturjoghurt: Wir nehmen bewusst den mit 3,5% Fett, weil er die richtige Cremigkeit bringt, ohne dass der Salat zu schwer wird. Magere Varianten machen das Dressing oft zu dünn.
Zitronensaft statt Essig: Macht den Unterschied – die Säure ist milder und harmoniert besser mit gegrillten Speisen, ohne zu dominant zu werden.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Schritt 1: Gemüse vorbereiten
Weißkohl und Rotkohl mit einem scharfen Gemüsehobel in sehr feine Streifen schneiden – je dünner, desto besser kann das Dressing einziehen. Die Möhre grob raspeln und die rote Zwiebel fein würfeln.
Stefans Tipp: Schneide den Kohl wirklich extrem fein – dicke Streifen bleiben hart und nehmen das Dressing schlecht auf. Ein guter Gemüsehobel spart hier viel Zeit und macht gleichmäßigere Streifen als das Messer.
Schritt 2: Cremiges Dressing anrühren
In einer großen Schüssel 3 EL Mayonnaise, 4 EL Joghurt, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Senf, 1 gehäuften TL Zucker, ½ TL Salz und eine Prise Pfeffer cremig verrühren.
Stefans Tipp: Rühre das Dressing wirklich gründlich durch, bis keine Mayonnaise-Klumpen mehr zu sehen sind. Der Zucker muss sich komplett auflösen, sonst knirscht es später zwischen den Zähnen.
Schritt 3: Alles vermengen
Das geschnittene Gemüse zum Dressing geben und mit den Händen oder zwei großen Löffeln gründlich durchmischen, bis jeder Kohlstreifen mit Dressing ummantelt ist.
Stefans Tipp: Mit den Händen mischen geht am besten – du spürst sofort, wenn noch trockene Stellen da sind. Das Gemüse sollte komplett benetzt sein, aber nicht im Dressing schwimmen.
Unser besonderer Trick
Wir salzen den geschnittenen Kohl etwa 5 Minuten vor dem Mischen leicht ein und lassen ihn kurz stehen. Das entzieht überschüssiges Wasser und macht den Salat knackiger, ohne dass er später wässrig wird. Anschließend kurz mit den Händen durchkneten, dann das Dressing dazugeben.
Das Rezept nach deinem Geschmack
Klassisch amerikanisch: Lass den Rotkohl komplett weg und verdopple die Weißkohlmenge – das ergibt den traditionellen weißen Coleslaw, wie man ihn aus amerikanischen Diners kennt.
Extra knackig mit Apfel: Einen halben säuerlichen Apfel in dünne Stifte schneiden und untermischen – passt fantastisch zu Pulled Pork, weil die Süße das rauchige Fleisch perfekt ergänzt.
Asiatisch angehaucht: Statt Mayonnaise nur Joghurt verwenden, dafür einen Teelöffel Sesamöl und etwas gehackten Ingwer ins Dressing – macht sich hervorragend zu gegrillten Teriyaki-Spießen.
Mit Kräutern: Frisch gehackte Petersilie oder Dill untermengen – besonders lecker zu gegrilltem Fisch, weil die Kräuter die maritime Note verstärken.
4 Gründe, warum du dieses Rezept lieben wirst
Der Salat ist in weniger als 20 Minuten fertig und braucht kein Kochen – perfekt wenn Gäste kommen und die Zeit knapp wird.
Die Kombination aus cremigem Dressing und knackigem Gemüse macht jeden Bissen interessant, ohne zu schwer im Magen zu liegen.
Er hält sich problemlos zwei Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen richtig durchgezogen sind.
Die bunten Farben machen jedes Grillbuffet optisch ansprechender und zeigen gleich, dass hier frisches Gemüse auf den Tisch kommt.
Was steckt drin?
Beide Kohlsorten liefern reichlich Vitamin C und Ballaststoffe, während die Möhren Beta-Carotin beisteuern. Der Joghurt bringt Protein mit und macht das Dressing leichter als reine Mayonnaise-Varianten.
Nährwerte pro Portion (ca.): 145 kcal | 12 g Kohlenhydrate | 4 g Eiweiß | 9 g Fett
Was passt dazu?
Zu gegrillten Bratwürsten ist er der Klassiker, aber auch zu knusprigen Chicken Wings macht er eine fantastische Figur. Auf einem Pulled-Pork-Sandwich sorgt er für die nötige Frische, die das reichhaltige Fleisch braucht. Überraschend gut schmeckt er auch zu gerösteten Süßkartoffel-Wedges – die Süße der Kartoffeln harmoniert perfekt mit der milden Säure des Dressings. Selbst zu einem einfachen Käsebrot bringt er Farbe und Knack auf den Teller.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Coleslaw auch ohne Mayonnaise machen?
Auf jeden Fall – ersetze die Mayonnaise einfach durch die gleiche Menge griechischen Joghurt oder Schmand. Das Dressing wird dann etwas weniger cremig, aber deutlich leichter. Du solltest dann eventuell einen halben Teelöffel mehr Zucker dazugeben, um die Säure auszugleichen.
Wie lange kann der Salat im Voraus gemacht werden?
Du kannst ihn problemlos am Vorabend zubereiten – er hält sich gut verschlossen im Kühlschrank bis zu drei Tage. Nach dem ersten Tag wird er sogar noch besser, weil das Gemüse richtig durchzieht. Vor dem Servieren einmal umrühren, falls sich Flüssigkeit abgesetzt hat.
Wird der Kohl nicht zu weich, wenn er länger steht?
Nein, wenn du ihn fein genug schneidest, behält er seinen Biss. Rotkohl ist von Natur aus etwas fester als Weißkohl und sorgt für Struktur. Wichtig ist, dass du wirklich frischen, knackigen Kohl verwendest – alte, welke Blätter werden schnell matschig.
Kann ich gefrorenen Kohl verwenden?
Das würden wir nicht empfehlen – aufgetauter Kohl verliert seine knackige Textur komplett und wird matschig. Der Coleslaw lebt von der frischen, bissfesten Struktur des rohen Gemüses. Frischer Kohl ist hier wirklich unersetzlich.
Dieser bunte Coleslaw ist wirklich einer von den Salaten, die bei uns regelmäßig auf den Tisch kommen – schnell gemacht, immer lecker und zu so vielen Gerichten passend. Das Beste: Je öfter du ihn machst, desto besser wird dein Gefühl für die richtige Balance zwischen cremig und knackig.
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