Eierfrikassee mit Kartoffeln und Gemüse
Der Feierabend ist lang, der Kühlschrank halbvoll – und trotzdem soll etwas Richtiges auf den Tisch. Genau in solchen Momenten greifen wir bei myxoo gern zu unserem Eierfrikassee mit Kartoffeln und Gemüse. In unter 30 Minuten steht ein vollwertiges, dampfendes Gericht bereit, das die ganze Familie satt und glücklich macht.
Das Besondere an diesem Rezept: eine samtige, helle Soße aus Gemüsebrühe, Sahne und Milch umhüllt saftiges Gemüse und zarte Eier – unkompliziert, ohne viel Aufwand, aber mit echtem Wohlfühleffekt. Kartoffeln machen das Gericht so richtig sättigend, ohne dass es schwer im Magen liegt.
Gesamtzeit: 30 Min. | Portionen: 4 | Schwierigkeit: leicht

Alle Zutaten auf einen Blick
- 8 Eier
- 600 g Kartoffeln (mittelgroß)
- 1 Kohlrabi (mittelgroß)
- 2 Möhren (mittelgroß)
- 500 g grüner Spargel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 250 g Kochsahne
- 250 ml Milch
- 60 g Butter
- 50 g Mehl
- 1 EL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
- frische Petersilie, gehackt
Grüner Spargel: Er braucht keine lange Garzeit und behält im Kochtopf seine lebendige Farbe – das macht das fertige Gericht gleich viel appetitlicher. Wer keinen Spargel bekommt, kann ihn ohne weiteres durch 200 g TK-Erbsen und 300 g Champignons ersetzen.
Kochsahne: Im Vergleich zu normaler Schlagsahne ist sie leichter und lässt sich gut aufkochen, ohne schnell auszuflocken. Zusammen mit Milch entsteht eine Soße, die cremig, aber nicht zu mächtig ist.
Kohlrabi: Er bringt ein mildes, leicht süßliches Aroma mit und hält beim Garen seine Form gut. Wer möchte, kann ihn durch Pastinaken oder Sellerie ersetzen – beide passen hervorragend in eine helle Gemüsesoße.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Schritt 1: Gemüse und Kartoffeln vorbereiten
Kartoffeln schälen und vierteln. Möhren und Kohlrabi schälen und grob würfeln. Beim Spargel die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in jeweils 5 gleich große Stücke schneiden. Einheitliche Stückgröße sorgt dafür, dass alles gleichmäßig gart.
Stefans Tipp: Kartoffeln in etwas Salzwasser einlegen, während du das restliche Gemüse vorbereitest – das spart Zeit und verhindert Bräunung an der Schnittfläche.
Schritt 2: Kartoffeln kochen
Kartoffeln in reichlich kochendem Salzwasser 15 bis 20 Minuten weich garen, dann abgießen und beiseitestellen. Sie kommen erst ganz am Ende zum Einsatz und nehmen dabei noch etwas von der Soßenwärme an.
Gut zu wissen: Festkochende Sorten wie Belana oder Linda zerfallen beim Kochen nicht und sehen auf dem Teller noch appetitlich aus.
Schritt 3: Mehlschwitze vorbereiten
Währenddessen in einem großen Topf 60 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. 50 g Mehl auf einmal einrühren und die Mischung unter ständigem Rühren etwa 1 bis 2 Minuten anschwitzen – bis sie leicht goldfarben riecht, aber noch hell bleibt.
Wichtig: Die Mehlschwitze kurz anzuschwitzen nimmt dem Mehl den rohen Geschmack und gibt der Soße eine angenehme Tiefe, ohne die helle Farbe zu verlieren.
Schritt 4: Soße aufgießen
Nun 500 ml Gemüsebrühe, 250 g Kochsahne und 250 ml Milch nach und nach unter kräftigem Rühren hinzugießen. Jede Flüssigkeit einzeln einarbeiten, damit keine Klümpchen entstehen. Alles einmal aufkochen lassen.
Küchen-Trick: Warme Brühe lässt sich leichter einrühren als kalte – einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen, bevor du sie in die Schwitze gibst.
Schritt 5: Gemüse garen
Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zitronensaft abschmecken. Möhren, Kohlrabi und Spargel in die Soße geben und bei schwacher Hitze 10 bis 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
Stefans Tipp: Der Zitronensaft ist kein Muss, aber er hebt die helle Soße geschmacklich deutlich an – wie ein kleiner Frischekick im letzten Moment.
Schritt 6: Eier kochen
Parallel die Eier in sprudelndem Wasser 7 bis 9 Minuten garen. Wer sie etwas weicher mag, bleibt bei 7 Minuten. Danach sofort in kaltem Wasser abschrecken, pellen und vierteln.
Wichtig: Das Abschrecken stoppt den Garprozess sofort – so bleibt das Eigelb schön gelb und wird nicht grünlich-grau.
Schritt 7: Alles zusammenbringen
Kartoffeln auf tiefen Tellern anrichten, das Frikassee mit Gemüse darüber verteilen und die geviertelten Eier obenauf legen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Gut zu wissen: Die Eier erst ganz am Ende dazugeben – sie sollen sich sanft in die Wärme schmiegen, nicht weiter durchkochen.
Unser besonderer Trick
Wir geben den Zitronensaft erst ganz zum Schluss in die fertige Soße – nicht schon beim Kochen. So bleibt das frische Aroma erhalten und verdampft nicht. Ein kleiner Unterschied, der die Soße merklich lebendiger macht. Wer mag, kann zusätzlich etwas abgeriebene Zitronenschale darüberreiben – das bringt noch mehr Frische ins Gericht.
Das Rezept nach deinem Geschmack
Wer lieber Reis statt Kartoffeln serviert, kocht einfach etwa 250 g ungekochten Langkornreis parallel zum Gemüse – das Frikassee passt wunderbar dazu und fühlt sich dann fast ein bisschen festlicher an.
Für eine winterliche Version ersetzt du den Spargel durch 200 g TK-Erbsen und 300 g Champignons. Die Champignons geben der Soße eine leicht erdige Note, die das Gericht wärmer und kräftiger macht.
Wer das Rezept komplett vegan umbauen möchte, tauscht Butter gegen Margarine, Milch gegen Hafer- oder Sojadrink und Kochsahne gegen Hafersahne. Die Eier einfach weglassen und dafür mehr Gemüse verwenden – oder geräucherten Tofu in Würfeln ergänzen.
Reste vom Vortag? Einfach in einem kleinen Topf mit einem Schuss Milch sanft aufwärmen. Die Soße wird beim Erhitzen wieder cremig und das Gemüse behält seinen Geschmack.
4 Gründe, warum du dieses Rezept lieben wirst
1. Es ist in genau 30 Minuten fertig – perfekt für einen langen Tag, an dem du keine Kraft mehr für aufwendiges Kochen hast.
2. Das Gericht ist vollständig vegetarisch und trotzdem so sättigend, dass niemand nach Fleisch fragen wird.
3. Du kannst das Gemüse je nach Saison und Vorrat frei tauschen – das Rezept funktioniert das ganze Jahr über.
4. Für Reste taugt es genauso gut: Am nächsten Tag schmeckt das Frikassee aufgewärmt mindestens genauso gut wie frisch.
Was steckt drin?
Eier liefern hochwertiges Eiweiß und wichtige B-Vitamine, die der Körper für den Energiestoffwechsel braucht. Kohlrabi und Möhren bringen Vitamin C und Betacarotin mit, während grüner Spargel für Folsäure und Ballaststoffe sorgt. Die Milch-Sahne-Soße hält sich bei der Fettmenge im Rahmen – cremig, aber nicht übertrieben reichhaltig.
Nährwerte pro Portion (ca.): 480 kcal | 38 g Kohlenhydrate | 22 g Eiweiß | 24 g Fett
Was passt dazu?
Ein gutes Stück Bauernbrot zum Aufwischen der Soße macht das Essen gleich noch gemütlicher. Wer Abwechslung möchte, reicht statt Kartoffeln einfach frisch gekochten Basmatireis – der ist neutral genug, um die Soße nicht zu überdecken. Ein knackiger grüner Salat mit einem leichten Weinessig-Dressing bildet einen schönen Kontrast zur cremigen Soße. Im Frühling passt auch ein kleines Gurkensalat-Schälchen hervorragend dazu. Und für alle, die es etwas herzhafter mögen: Ein paar in Butter gebratene Croutons obendrauf geben Biss und Röstaroma.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich das Eierfrikassee mit Kartoffeln auch vorbereiten?
Ja, das funktioniert gut. Die Soße mit dem Gemüse lässt sich bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Kartoffeln und Eier am besten frisch zubereiten und erst beim Servieren dazugeben, damit beides seine Textur behält.
Welches Gemüse kann ich statt grünem Spargel verwenden?
Sehr gut passen TK-Erbsen zusammen mit Champignons, Pastinaken, Kohlrabi, Zucchini oder Brokkoli. Wichtig ist, dass das gewählte Gemüse eine ähnliche Garzeit wie Möhren hat oder entsprechend früher bzw. später in die Soße kommt.
Wie verhindere ich Klümpchen in der Soße?
Der Schlüssel liegt im Einrühren: Brühe und Milch immer nach und nach zur fertig angeschwitzten Mehlschwitze geben und dabei kräftig rühren. Ein Schneebesen hilft dabei deutlich besser als ein Kochlöffel. Wer Klümpchen trotzdem nicht ganz verhindern kann, kurz mit dem Stabmixer glätten.
Kann ich das Rezept einfrieren?
Die Soße mit dem Gemüse lässt sich einfrieren, allerdings kann sie nach dem Auftauen etwas wässrig werden. Einmal aufgekocht und kräftig umgerührt, kehrt die cremige Konsistenz aber meist zurück. Eier und Kartoffeln sollten stets frisch zubereitet werden.
Dieses Eierfrikassee ist eines jener Gerichte, die man einmal ausprobiert und dann immer wieder kochen möchte – weil es so unkompliziert ist und trotzdem so richtig gut schmeckt. Wir freuen uns, wenn du es nachkochst und dir dabei genauso gut gefällt wie uns.
Bitte bewerte unser Rezept mit 5 Sternen wenn es dir geschmeckt hat!
Auch interessant: Gemüseeintopf mit Kartoffeln und Eiersalat auf myxoo.de/wordpress/
Eierfrikassee mit Kartoffeln und Gemüse
- 8 Eier
- 600 g Kartoffeln (mittelgroß)
- 1 Kohlrabi (mittelgroß)
- 2 Möhren (mittelgroß)
- 500 g grüner Spargel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 250 g Kochsahne
- 250 ml Milch
- 60 g Butter
- 50 g Mehl
- 1 EL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
- frische Petersilie (gehackt)
- Schritt 1: Gemüse und Kartoffeln vorbereiten
- Kartoffeln schälen und vierteln. Möhren und Kohlrabi schälen und grob würfeln. Beim Spargel die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in jeweils 5 gleich große Stücke schneiden. Einheitliche Stückgröße sorgt dafür, dass alles gleichmäßig gart.
- Stefans Tipp: Kartoffeln in etwas Salzwasser einlegen, während du das restliche Gemüse vorbereitest – das spart Zeit und verhindert Bräunung an der Schnittfläche.
- Schritt 2: Kartoffeln kochen
- Kartoffeln in reichlich kochendem Salzwasser 15 bis 20 Minuten weich garen, dann abgießen und beiseitestellen. Sie kommen erst ganz am Ende zum Einsatz und nehmen dabei noch etwas von der Soßenwärme an.
- Gut zu wissen: Festkochende Sorten wie Belana oder Linda zerfallen beim Kochen nicht und sehen auf dem Teller noch appetitlich aus.
- Schritt 3: Mehlschwitze vorbereiten
- Währenddessen in einem großen Topf 60 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. 50 g Mehl auf einmal einrühren und die Mischung unter ständigem Rühren etwa 1 bis 2 Minuten anschwitzen – bis sie leicht goldfarben riecht, aber noch hell bleibt.
- Wichtig: Die Mehlschwitze kurz anzuschwitzen nimmt dem Mehl den rohen Geschmack und gibt der Soße eine angenehme Tiefe, ohne die helle Farbe zu verlieren.
- Schritt 4: Soße aufgießen
- Nun 500 ml Gemüsebrühe, 250 g Kochsahne und 250 ml Milch nach und nach unter kräftigem Rühren hinzugießen. Jede Flüssigkeit einzeln einarbeiten, damit keine Klümpchen entstehen. Alles einmal aufkochen lassen.
- Küchen-Trick: Warme Brühe lässt sich leichter einrühren als kalte – einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen, bevor du sie in die Schwitze gibst.
- Schritt 5: Gemüse garen
- Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zitronensaft abschmecken. Möhren, Kohlrabi und Spargel in die Soße geben und bei schwacher Hitze 10 bis 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
- Stefans Tipp: Der Zitronensaft ist kein Muss, aber er hebt die helle Soße geschmacklich deutlich an – wie ein kleiner Frischekick im letzten Moment.
- Schritt 6: Eier kochen
- Parallel die Eier in sprudelndem Wasser 7 bis 9 Minuten garen. Wer sie etwas weicher mag, bleibt bei 7 Minuten. Danach sofort in kaltem Wasser abschrecken, pellen und vierteln.
- Wichtig: Das Abschrecken stoppt den Garprozess sofort – so bleibt das Eigelb schön gelb und wird nicht grünlich-grau.
- Schritt 7: Alles zusammenbringen
- Kartoffeln auf tiefen Tellern anrichten, das Frikassee mit Gemüse darüber verteilen und die geviertelten Eier obenauf legen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
- Gut zu wissen: Die Eier erst ganz am Ende dazugeben – sie sollen sich sanft in die Wärme schmiegen, nicht weiter durchkochen.
Unser besonderer Trick
Wir geben den Zitronensaft erst ganz zum Schluss in die fertige Soße – nicht schon beim Kochen. So bleibt das frische Aroma erhalten und verdampft nicht. Ein kleiner Unterschied, der die Soße merklich lebendiger macht. Wer mag, kann zusätzlich etwas abgeriebene Zitronenschale darüberreiben – das bringt noch mehr Frische ins Gericht.