Pasta mit grünem Spargel

Pasta mit grünem Spargel – cremig, schnell, unwiderstehlich

Es ist Mitte der Woche, der Kühlschrank ist halbvoll und die Zeit knapp. Genau dann braucht man ein Rezept, das in unter 20 Minuten auf dem Tisch steht – und trotzdem so gut schmeckt, dass man am nächsten Tag gleich nochmal kocht. Unsere Pasta mit grünem Spargel ist genau das: ein echter Alltagsretter für die Spargelzeit.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet: Wir rösten das Tomatenmark direkt mit an, bevor die Sahne in die Pfanne kommt. Dieser eine kleine Schritt macht die Soße runder, tiefer im Geschmack – und kostet keine extra Minute. Dazu kommt knusprig gebratener Schinken, frisch geriebener Parmesan und grüner Spargel mit ordentlich Biss. Einfach, saisonal, richtig gut.

Gesamtzeit: 20 Min.  |  Portionen: 2  |  Schwierigkeit: leicht

Cremige Pasta mit grünem Spargel, Schinken und Parmesan auf hellem Teller
Frische Pasta mit grünem Spargel und Parmesan

Alle Zutaten auf einen Blick

  • 200–250 g Spaghetti oder Penne
  • 400 g grüner Spargel (ca. 1 Bund)
  • 250 ml Kochsahne (15 % Fett)
  • 100 g gekochter Schinken (ca. 3 Scheiben)
  • 15 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL neutrales Öl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Grüner Spargel: Er muss nicht geschält werden – das spart Zeit und die Schale liefert extra Geschmack. Nur das unterste Drittel, wo die Stangen holzig und faserig werden, schneiden wir weg.

Tomatenmark: Klingt ungewöhnlich in einer Sahnesoße, macht aber den entscheidenden Unterschied. Es karamellisiert kurz in der Pfanne und gibt der Soße eine leicht süßlich-würzige Tiefe, die nur mit Sahne allein nicht entsteht.

Pastawasser: Das stärkehaltige Kochwasser ist unser geheimer Soßenbinder. Es verbindet Sahne und Pasta zu einer seidenartig glatten Konsistenz – kein Eindicken nötig.

Parmesan: Frisch gerieben schmilzt er gleichmäßig in die Soße und bringt eine salzige, nussige Note. Fertig geriebener Parmesan aus dem Tütchen neigt dazu, in Klumpen zu fallen – also lieber kurz selbst reiben.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Schritt 1: Vorbereiten

Den grünen Spargel waschen und das unterste Drittel abbrechen oder abschneiden – dort wo er von selbst abbricht, ist die natürliche Grenze zum holzigen Teil. Die Stangen dann in vier gleichmäßige Stücke teilen, damit sie gleichzeitig mit der Pasta gar werden. Den Schinken in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch schälen.

Stefans Tipp: Spargel einfach abbrechen statt schneiden – er bricht genau an der richtigen Stelle, ohne dass man die zähen Enden erwischt.

Schritt 2: Pasta und Spargel kochen

Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Pasta und Spargelstücke gleichzeitig ins Wasser geben. Den Spargel nach 5 Minuten mit einer Schaumkelle herausholen – er soll noch leichten Biss haben. Die Pasta nach Packungsanleitung fertig kochen und vor dem Abgießen unbedingt 5–6 EL Kochwasser abschöpfen und beiseitestellen.

Gut zu wissen: Pasta und Spargel zusammen zu kochen spart nicht nur Abwasch, das Wasser nimmt auch den feinen Spargelaroma auf – davon profitiert später die Soße, wenn wir es einrühren.

Schritt 3: Die Soße zubereiten

Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den Schinken hineinlegen und 3–4 Minuten knusprig anbraten, ohne zu rühren – er braucht Bodenkontakt, um Farbe zu bekommen. Dann den Knoblauch direkt hineinpressen und zusammen mit dem Tomatenmark 1 Minute unter Rühren anrösten. Mit der Kochsahne ablöschen und die 5–6 EL Pastawasser einrühren. Alles kurz bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Soße leicht eindickt.

Wichtig: Das Tomatenmark darf wirklich kurz anrösten – so verliert es die rohe, säuerliche Note und wird aromatisch. Wer zu früh ablöscht, verschenkt hier Geschmack.

Schritt 4: Alles zusammenführen

Den vorgegarten Spargel zurück in die Pfanne geben. Den geriebenen Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die abgegossene Pasta direkt zur Soße geben und alles gut vermischen, bis jede Nudel gleichmäßig bedeckt ist. Wer mag, reibt noch etwas frischen Parmesan darüber.

Küchen-Trick: Pasta immer zur Soße geben, nie andersrum. So nimmt die Pasta die Soße beim Umrühren viel besser auf.

Unser besonderer Trick

Wir geben den Spargel nach dem Kochen nicht einfach beiseite, sondern legen ihn für die letzte Minute zurück in die Pfanne mit der fertigen Soße. In dieser kurzen Zeit zieht er die Sahne-Knoblauch-Note auf, ohne weich zu werden – er bleibt bissfest, schmeckt aber nicht mehr wie isoliertes Gemüse, sondern wie ein echter Teil des Gerichts. Der Unterschied ist subtil, aber merklich.

Das Rezept nach deinem Geschmack

Wer es vegetarisch möchte, lässt den Schinken weg und röstet stattdessen eine Handvoll Pinienkerne in der trockenen Pfanne an. Die geben Röstaromen und einen leicht nussigen Crunch, der den Schinken geschmacklich erstaunlich gut ersetzt.

Für eine sommerlichere Variante: abgeriebene Zitronenschale kurz vor dem Servieren über die Pasta reiben. Die Säure hebt die Süße des Spargels an und macht das Gericht insgesamt frischer – ideal wenn der Spargel schon etwas älter ist und nicht mehr ganz so intensiv schmeckt.

Wer mehr Protein möchte, tauscht den Schinken gegen kross gebratene Garnelen aus. Einfach mit etwas Knoblauch und Zitronensaft in der Pfanne schwenken, dann erst die restliche Soße zubereiten. Das gibt dem Gericht eine mediterrane Note und passt perfekt zu einem Glas trockenen Weißwein.

4 Gründe, warum du dieses Rezept lieben wirst

1. Es ist in unter 20 Minuten fertig – vom Herd bis auf den Tisch, ohne Stress und mit minimalem Abwasch.

2. Die cremige Soße entsteht ohne Fertigprodukte oder Mehlschwitze – nur Sahne, Pastawasser und ein bisschen Rösten machen sie sämig und rund.

3. Grüner Spargel muss nicht geschält werden, was diese Pasta zu einem der entspanntesten Spargelrezepte überhaupt macht.

4. Das Rezept lässt sich problemlos auf 4 Personen hochrechnen und funktioniert genauso gut als Resteverwertung, wenn noch Spargel vom Vortag übrig ist.

Was steckt drin?

Grüner Spargel ist ein echtes Frühlingsgemüse mit Substanz: Er liefert Folsäure, die besonders in der Wachstumsphase und für Zellregeneration wichtig ist, dazu Vitamin K für stabile Knochen und Kalium, das den Blutdruck reguliert. Der hohe Wassergehalt macht ihn kalorienarm, sättigt aber trotzdem gut. Die Sahne bringt gesättigte Fette mit, hält die Portion aber durch die Kombination mit Pasta und Gemüse im ausgewogenen Rahmen. Wer Kalorien sparen möchte, greift zur Variante mit 7 % Kochsahne – der Geschmack ändert sich kaum.

Nährwerte pro Portion (ca.): 620 kcal | 68 g Kohlenhydrate | 28 g Eiweiß | 24 g Fett

Was passt dazu?

Ein einfacher Rucolasalat mit Zitronendressing ist die perfekte Begleitung – die Bitterkeit des Rucolas bricht die Cremigkeit der Soße auf angenehme Weise. Wer lieber Brot möchte, greift zu einem selbstgebackenen Fladenbrot, das man hervorragend zum Auftippen der restlichen Soße verwenden kann. Auch ein leicht gekühlter trockener Weißwein – zum Beispiel ein Grüner Veltliner oder Pinot Grigio – hebt die Frische des Spargels wunderbar hervor. Wer komplett auf Sättigung setzt, kann außerdem eine kleine Tomaten-Bruschetta als Vorspeise vorschalten, die das Menü in Richtung eines entspannten Frühlingsabends schiebt.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich grünen Spargel auch einfrieren und später für dieses Rezept verwenden?

Ja, das geht gut. Grünen Spargel am besten blanchiert einfrieren: kurz 2 Minuten ins kochende Wasser, dann sofort in Eiswasser abschrecken und trocken tupfen. So behält er Farbe und Biss. Direkt aus dem Tiefkühler in die Pfanne oder ins Kochwasser geben – kein Auftauen nötig. Die Garzeit verlängert sich um etwa 2 Minuten.

Was tun, wenn die Sahnesoße zu flüssig bleibt?

Einfach die Hitze kurz erhöhen und die Soße bei offener Pfanne 1–2 Minuten einköcheln lassen. Alternativ noch einen Spritzer Pastawasser hinzufügen und gleichzeitig etwas mehr Parmesan einrühren – der Käse bindet die Soße auf natürliche Weise, ohne dass sie schwer wird.

Wie erkenne ich frischen grünen Spargel beim Einkauf?

Frischer grüner Spargel hat geschlossene Spargelköpfe, die Stangen sind fest und biegen sich nicht durch. Die Schnittenden sehen feucht aus und sind nicht angetrocknet. Wenn die Stangen beim Biegen leicht knacken statt sich durchzubiegen, ist das ein gutes Zeichen. Finger weg von Bunden mit gelben oder weichen Stellen.

Kann ich die Pasta auch einen Tag vorher zubereiten?

Die Soße lässt sich prima vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die Pasta würden wir frisch kochen, da sie sonst aufweicht. Beim Aufwärmen der Soße einfach einen Schuss Wasser oder Sahne dazugeben und bei niedriger Hitze langsam erwärmen, damit sie nicht anbrennt oder die Sahne sich trennt.

Probier dieses Rezept unbedingt aus, solange die Spargelzeit läuft – sie ist kurz und dieses Gericht macht wirklich das Beste daraus. Wir freuen uns, wenn du uns schreibst, wie es dir geschmeckt hat. Manchmal sind die schnellsten Gerichte die besten.

Bitte bewerte unser Rezept mit 5 Sternen wenn es dir geschmeckt hat!

Auch interessant: Gemüseeintopf mit frischen Zutaten und unser saftiger Eiersalat auf myxoo.de/wordpress/

Pasta mit grünem Spargel

  • 200 –250 g Spaghetti oder Penne
  • 400 g grüner Spargel (ca. 1 Bund)
  • 250 ml Kochsahne (15 % Fett)
  • 100 g gekochter Schinken (ca. 3 Scheiben)
  • 15 g Parmesan (frisch gerieben)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL neutrales Öl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  1. Schritt 1: Vorbereiten
  2. Den grünen Spargel waschen und das unterste Drittel abbrechen oder abschneiden – dort wo er von selbst abbricht, ist die natürliche Grenze zum holzigen Teil. Die Stangen dann in vier gleichmäßige Stücke teilen, damit sie gleichzeitig mit der Pasta gar werden. Den Schinken in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch schälen.
  3. Stefans Tipp: Spargel einfach abbrechen statt schneiden – er bricht genau an der richtigen Stelle, ohne dass man die zähen Enden erwischt.
  4. Schritt 2: Pasta und Spargel kochen
  5. Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Pasta und Spargelstücke gleichzeitig ins Wasser geben. Den Spargel nach 5 Minuten mit einer Schaumkelle herausholen – er soll noch leichten Biss haben. Die Pasta nach Packungsanleitung fertig kochen und vor dem Abgießen unbedingt 5–6 EL Kochwasser abschöpfen und beiseitestellen.
  6. Gut zu wissen: Pasta und Spargel zusammen zu kochen spart nicht nur Abwasch, das Wasser nimmt auch den feinen Spargelaroma auf – davon profitiert später die Soße, wenn wir es einrühren.
  7. Schritt 3: Die Soße zubereiten
  8. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den Schinken hineinlegen und 3–4 Minuten knusprig anbraten, ohne zu rühren – er braucht Bodenkontakt, um Farbe zu bekommen. Dann den Knoblauch direkt hineinpressen und zusammen mit dem Tomatenmark 1 Minute unter Rühren anrösten. Mit der Kochsahne ablöschen und die 5–6 EL Pastawasser einrühren. Alles kurz bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Soße leicht eindickt.
  9. Wichtig: Das Tomatenmark darf wirklich kurz anrösten – so verliert es die rohe, säuerliche Note und wird aromatisch. Wer zu früh ablöscht, verschenkt hier Geschmack.
  10. Schritt 4: Alles zusammenführen
  11. Den vorgegarten Spargel zurück in die Pfanne geben. Den geriebenen Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die abgegossene Pasta direkt zur Soße geben und alles gut vermischen, bis jede Nudel gleichmäßig bedeckt ist. Wer mag, reibt noch etwas frischen Parmesan darüber.
  12. Küchen-Trick: Pasta immer zur Soße geben, nie andersrum. So nimmt die Pasta die Soße beim Umrühren viel besser auf.

Unser besonderer Trick

Wir geben den Spargel nach dem Kochen nicht einfach beiseite, sondern legen ihn für die letzte Minute zurück in die Pfanne mit der fertigen Soße. In dieser kurzen Zeit zieht er die Sahne-Knoblauch-Note auf, ohne weich zu werden – er bleibt bissfest, schmeckt aber nicht mehr wie isoliertes Gemüse, sondern wie ein echter Teil des Gerichts. Der Unterschied ist subtil, aber merklich.

Hi

Ich bin Stefan.

Ich glaube, dass gutes Essen keine Raketenwissenschaft sein muss. Bei myxoo findest du Rezepte, die wirklich gelingen — egal ob du nach einem langen Arbeitstag kochst oder die Familie am Wochenende satt machen willst. Einfach, ehrlich, alltagstauglich.

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